Mit der 33. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Jahr 2022 wurde die Schulstraße in Österreich gesetzlich verankert. Dies eröffnet Städten, Gemeinden und Schulen eine weitere Möglichkeit, aktive und umweltfreundliche Mobilität zu stärken.

Was ist eine Schulstraße?

In einer Schulstraße wird die Fahrbahn temporär für den regulären Autoverkehr gesperrt und stattdessen für die Kinder und Jugendlichen geöffnet.

Ziel

Das Verkehrsaufkommen insbesondere zu Schulbeginn wird reduziert und Eltern sowie Kinder werden ermutigt, zumindest einen Teil des Schulweges klimafreundlich mobil zurückzulegen. 

Was bringt eine Schulstraße?

Eine Schulstraße trägt dazu bei, das PKW-Verkehrskommen vor Schulen und die Anzahl der Elterntaxis zu reduzieren, wie eine Evaluierung in Wien zeigt. Das bewirkt für das direkte Umfeld der Schule eine Entlastung, erhöhte Verkehrssicherheit und bessere Luftqualität. Kommen Kinder aktiv mobil zu Schule, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller, anstatt mit dem Pkw gefahren zu werden, tut das gut: Die Kinder bewegen sich und lernen, sich im Verkehrsraum zu orientieren. Das wirkt sich positiv auf ihre Gesundheit und Entwicklung aus.

Leitfaden Schulstraße

Im Leitfaden finden Sie eine praktische Anleitung zur Umsetzung und Erfahrungsberichte aus den bereits etablierten Schulstraßen.

Weitere Informationen zur Schulstraße finden Sie auf der Webseite von klimaaktiv mobil: www.klimaaktivmobil.at/gemeinden/mobilitaet/verkehrsberuhigung/schulstrasse

 

Schulstraße