Radiosendung: Wie Wasser in der Landschaft bleibt.

Am Freitag, 21. August, um 13:00 Uhr dreht sich bei „Klima und Du“ alles um Wasserrückhalt in der Landschaft –

von der Bodenbearbeitung bis zur Gemeindeplanung.

Zwei Männer bei Radiosendung
Bertsch und Stegfellner im Gespräch

Trockenheit und Starkregen sind zwei Seiten derselben Medaille: Wasser fließt zu schnell ab, statt in der Landschaft zu bleiben. In der Sendung „Klima und Du“ am Freitag, 21. August, um 13:00 Uhr geht es darum, was sich dagegen tun lässt – auf landwirtschaftlichen Flächen, als Gemeinde und bei Bauprojekten.

Der Ansatz beginnt früh: bei der Bodenbearbeitung und bei Landschaftsstrukturen, die Wasser bremsen und versickern lassen. Auf Gemeindeebene sind es Entsiegelung, Versickerungsmulden, Gründächer und Retentionsflächen. Renaturierte Gewässer und mehr Platz für Flüsse schaffen zusätzliche natürliche Rückhalteräume. Die zentrale Botschaft: Es braucht nicht die eine große Lösung, sondern das Zusammenspiel vieler kleiner und größerer Maßnahmen.

Weitere Themen sind die kommende EU-Wiederherstellungsverordnung und ihre Umsetzung in Österreich – Ökosysteme, Durchgängigkeit von Flüssen und Auen, Agrarökosysteme und städtische Grünräume – sowie die Fördermöglichkeiten in Oberösterreich: Für Projekte zur Verbesserung des Wasserhaushalts sind bis zu 80 Prozent Förderung möglich, für bestimmte Maßnahmen der ökologischen Agrarinfrastruktur bis zu 90 Prozent. Gefördert werden Gemeinden, Betriebe, Private und Wassergenossenschaften.

Außerdem im Gespräch: An welche Stellen sich Gemeinden, Landwirt:innen und Private bei der Projektplanung wenden können – und warum Beratung und Vernetzung für die Umsetzung entscheidend sind.

Infomaterial und Angebote zu Klimaanpassung und Wasser

Kontakt

Andreas Bertsch, MA