Die Gemeinde Itter mit ihren rund 1180 Einwohner:innen im Bezirk Kitzbühel kennt man außerhalb des Bezirks vorwiegend durch das Schloss Itter, das durch eine außergewöhnliche Schlacht am Ende des Zweiten Weltkriegs berühmt wurde. Doch Itter weist nicht nur eine spannende Vergangenheit auf, sondern engagiert sich auch dafür, den Ort fit für die kommenden Generationen zu machen. Die Gemeinde ist Mitglied der Klima- und Energie-Modellregion Hohe Salve und Teil des Lebensraums HOHE SALVE, einer Initiative aus vielen Akteuren. Ihr gemeinsames Ziel: eine nachhaltige, lebenswerte und energieautonome Zukunft für die Region.
Nun hat sich auch die Volksschule Itter besonders intensiv mit Klimaschutz und weiteren Zukunftsfragen beschäftigt: In spannenden Projektwochen mit Aufgaben, Checklisten und Experimenten konnten die Schüler:innen der Volksschule Itter erfahren und erforschen, welche wichtige Rolle insbesondere die Themen Mobilität und Ernährung in diesem Zusammenhang spielen. Die Erkenntnisse und Ideen wurden im Anschluss mit der Gemeinde besprochen und erste Maßnahmen geplant. So soll ab Herbst eine „Elternhaltestelle“ die Verkehrssituation im Schulumfeld entlasten und der Schulweg zu Fuß im nächsten Schuljahr besonders gefördert werden. Außerdem wurde bereits ein Müllsammelprojekt gestartet und das Thema der nachhaltigen, regionalen Ernährung wurde auch bei der Beitrittsfeier schon gelebt. Diese hatte auch kulinarisch einiges zu bieten: Bäuerinnen aus Itter luden zu einer gesunden Jause. Die Schüler:innen der Volksschule Itter begrüßten die Gäste der Beitrittsfeier musikalisch – mit thematisch passenden Liedern.
Die Gemeinde ist bereits seit Jänner 2025 Mitglied im Klimabündnis. Roman Thaler, Bürgermeister von Itter, freut sich, dass die Volksschule nun der Gemeinde ins Klimabündnis gefolgt ist:
„Die Erhaltung unseres Lebensraumes für uns und für künftige Generationen ist unser zentrales Anliegen. Der Beitritt der Volksschule unterstreicht die Bemühungen, auch den Jüngsten im Ort zu veranschaulichen, worum es beim Klimaschutz geht und zu erfahren, wie wichtig es ist, mitzureden und mitzugestalten. Damit sind wir auf dem besten Weg in eine nachhaltige und lebenswerte energieautonome Zukunft.”
Auch die stellvertretende Schulleiterin Heidi Sammer unterstrich:
„Die Zukunft der Kinder liegt auch in ihren Händen. Als Schule möchten wir den Kindern die Kompetenzen vermitteln, Probleme zu erkennen sowie lösungsorientiert und verantwortungsvoll zu handeln. Das Zukunftscheck-Projekt hat hierfür wertvolle Impulse geliefert“.
Andrä Stigger, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol, begrüßte die Schule offiziell im Klimabündnis und hatte lobende Worte für die Bemühungen in der Gemeinde:
„Neben der Gemeinde ist jetzt auch die Volksschule Teil des Klimabündnis Netzwerkes. Wenn alle am gleichen Strang ziehen und jeder seinen Beitrag leistet, geht viel weiter.“
In Tirol sind dem Klimabündnis bisher über 80 Bildungseinrichtungen beigetreten. Neben den Bildungseinrichtungen können sich auch Betriebe und Gemeinden dem Klimabündnis anschließen. Die Gemeinde Itter als besonders aktive Klimabündnis-Gemeinde bietet den idealen Rahmen für Klimaschutz-Projekte vor Ort. Mit über 1.000 Gemeinden ist das Klimabündnis das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs.
Der ZukunftsCheck ist Teil des von der EU kofinanzierten und vom Land Tirol geförderten INTERREG VI-A Italien-Österreich-Projekts „Mobility For Future“.
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