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Großes Interesse beim 3. Forum "Das Gute Geld" am 7. November in Linz

Foto: Dr. Hubert Pupeter (Umweltcenters der Raiffeisenbank Gunskirchen), Büroleiterin Dr.in Ruperta Lichtenecker i.V. LR Anschober, Keynotespeaker Dr. Markus Schlagnitweit und Mag. Norbert Rainer vom Klimabündnis OÖ; Foto: Umweltcenter

Rendite einfahren und gleichzeitig etwas für die Umwelt oder eine bessere Gesellschaft tun? Ist das überhaupt möglich? Ja, sagen die Expertinnen und Experten des 3. Forum für nachhaltige Geldanlagen und grüne Banken, das am 7. November in Linz stattfand. 

Mit Geld kann man viel bewegen und manchmal noch viel mehr verdienen, doch kann man es heutzutage überhaupt mit gutem Gewissen investieren? Egal ob kleinere Beträge oder große Geldanlagen, mittels grünem Sparbuch und Umwelt-Girokonto, oder nachhaltigen Aktienfonds und Anleihen kann man sein Geld nachhaltig investieren, etwas für die Umwelt oder eine bessere Gesellschaft tun und gleichzeitig eine attraktive Rendite einfahren. Das Problem sind dabei allerdings die Bewertungskriterien. Welche nachhaltigen Gütesiegel es im Finanzbereich überhaupt gibt und wie es mit den Gestaltungsmöglichkeiten von Crowdfunding, grünen Banken und ethischen Fonds aussieht, beantworteten zehn Expertinnen und Experten am 7. November in den Linzer Redoutensälen.  Zahlreiche BesucherInnen informierten sich über nachhaltige Investments, alternative Geldanlagen im Immobilienbereich, Crowdfunding, Österreichs grüne Bankenlandschaft und ethische Aktien sowie Fonds.

Mit Geld Gutes bewirken

Schon wer ein Sparbuch besitzt, nimmt laut Dr. Markus Schlagnitweit Experte für ethische Geldanlagen, am internationalen Geldmarkt teil. Wer das verantwortungsvoll tun will, kann Geld nach sozialen oder ökologischen Kriterien veranlagen. Solch ethisch orientiertes Investment ist aber nicht nur für Idealisten interessant, sondern sollte für Jeden eigentlich selbstverständlich sein. Jeder Einzelne habe demnach als Geldanleger eine persönliche Verantwortung, aber auch Mitgestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten, um mit dem eigenen Geld Gutes zu tun.

Alternative Anlageformen gefragter denn je

Ethische und ökologische Anlagekriterien werden für Anlegerinnen und Anleger immer wichtiger. Geld anlegen wird zu einem Investieren mit Mehrwert, einem Investieren in eine bessere Zukunft für unsere Umwelt. Waren es im Jahr 2014 noch 9,5 Mrd. Euro, wuchs das nach strengen sozialen und ökologischen Kriterien angelegte Vermögen im vergangenen Jahr in Österreich auf rund 21,8 Mrd. Euro[1].

Grüne Gütesiegel, Crowdfunding und Co.

Wie Crowdfunding global und lokal funktioniert erklärten DI Fritz Fessler, von der Genossenschaft für Gemeinwohl und Mag. Susanne Hasenhüttl von ÖGUT, der österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik. Dass sich sozial und ökologisch verantwortungsvolles Investieren lohnt, erläuterte Mag. Uli Krämer, Leiter des Portfoliomanagements der KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft, in seinem Impulsvortrag „Ethik und Aktien!?“. Im Kurzimpuls „Grüne Gütesiegel in der Finanzwelt“ wurde über verschiedene aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene im Bereich nachhaltiger Finanzen diskutiert und  wurden die verschiedenen Labels im Finanzbereich vorgestellt – so etwa das Österreichische Umweltzeichen oder das EU Ecolabel.

Foto: Umweltcenter Gunskichen

Weitere Informationen sind in der gemeinsamen Presseaussendung (Link) zu finden. 

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