Mobilitätsmanagement an Schulen und Kindergärten in OÖ Schuljahr 2016/17

„Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen“ bietet Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Pädagogischen Hochschule Beratung zu klimafreundlicher und gesunder Mobilität.

Kostenlose umfassende Beratung zum Thema Mobilität in Oberösterreoch

9 Schulen wurden über das Schuljahr 2016/17 begleitet.

Hintergrund:

  • Die Verkehrsentwicklung der letzten Jahrzehnte brachte viele Vorteile für Wirtschaft und KonsumentInnen, gleichzeitig aber auch dramatische Umweltbeeinträchtigungen und verminderte Sicherheit durch das erhöhte Verkehrsaufkommen (Lärmbelästigung, Bodenversiegelung und Wasserverunreinigung, Klimaveränderung). Nur durch Verhaltensänderungen kann eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilitätsstruktur entstehen. An Schulen bzw. Kindergärten* ist eine Bewusstseinsbildung dahin gehend besonders empfehlenswert. Mobilitätserziehung sieht dies als Chance und Auftrag, Bewusstseinsbildung im Mobilitätsbereich bereits im Kindesalter anzusetzen. Denn der Schulweg ist zumeist der erste „Arbeitsweg“, den ein Kind alleine und selbstständig zurücklegen kann und darf. Somit besteht hier die Möglichkeit, das Verhalten im Straßenverkehr den Kindern bereits anzulernen und auf alternative Verkehrsmittel aufmerksam zu machen. 

Ablauf:

  • Zunächst wird der Ist-Zustand an der Bildungseinrichtung erhoben, ausgewertet und präsentiert. Aus den Ergebnissen werden Vorschläge zur weiteren Verbesserung des Mobilitätsmanagements erarbeitet. Diese Maßnahmen werden dann an der Bildungseinrichtung gemeinsam mit den PädagogInnen, Kindern und Eltern umgesetzt. Am Ende des Schuljahrs wird durch eine zweite Analyse die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft

Ziele:

  • Ziel der Aktions- und Beratungskampagne „Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen“ ist es, Kohlendioxid-Emissionen aus dem Bereich des schulischen Bring- und Holverkehrs zu reduzieren. Damit einhergehen auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Schulwegen sowie die Förderung der Alltagsbewegung am Schulweg durch vermehrtes zu Fuß gehen und Rad fahren, was mit positiven Effekten auf die Gesundheit und Sicherheit der SchülerInnen verbunden ist.

Vorteile für die Schule bzw. den Kindergarten:

  • Positive Wirkungen nach innen (Kinder, PädagogInnen, …) und außen (Familien der Kinder, Gemeinde/Stadt, AnrainerInnen, …)
  • Vorbildwirkung
  • Nachhaltigkeit
  • Individuell für die Schule/Kindergarten abstimmbar​

Es wurden folgende Schulen im Schuljahr 2016/17 betreut:

  • NMS Doppl
  • LWBFS Andorf
  • Freie Schule Sonnenhaus aus Lambach
  • VS St. Pantaleon
  • VS 45
  • VS Ottensheim
  • NMS St. Pantaleon
  • VS Pergkirchen
  • VS Allerheiligen

Beispielaktionen der Schulen:

Pedibus, Elternhaltestelle, Schulweg-Musical, autofreier Aktionstag, Sammeln von Klimameilen, "Blühende Straßen", Fahrrad-Aktionstage... und vieles mehr!

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