Umweltzeichen für Schulen

Nähere Informationen für Bildungseinrichtungen finden Sie hier.

DAS ÖSTERREICHISCHE UMWELTZEICHEN FÜR SCHULEN UND PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULEN


besteht seit 2002 und zielt auf eine ökologisch nachhaltige und soziale Schulentwicklung ab, auf die Verankerung von Umweltbewusstsein sowie auf konkrete Handlungsimpulse in Richtung gelebte ökologische und soziale Alltagskultur. Die Vergabe erfolgt gemeinsam durch das Österreichische Lebensministerium und das Österreichische Unterrichtsministerium.
 

Ziele und Kurzfassung des Umweltzeichens für Schulen und PH´s


Das Umweltzeichen für Schulen und Pädagogische Hochschulen (UZSP) wurde von den Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) sowie für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) 2001 initiiert.
Die Kriterien wurden 2002 erstmals publiziert und 2010 zum 2. Mal überarbeitet. Der Österreichweit abgestimmte Kriterienkatalog wurde vom Verein für Konsumenteninformation in Zusammenarbeit mit dem FORUM Umweltbildung und unter Mitarbeit von LehrerInnen, SchulwartInnen, SekretärInnen, VertreterInnen von Eltern und SchülerInnen, DirektorInnenenverbänden, LandesschulrätInnen sowie weiteren schulrelevanten PartnerInnen und NGOs erstellt. Dabei wurden auch Kriterien aus anderen Schulprogrammen miteinbezogen. Insbesondere „ÖKOLOG“ oder „Klimabündnis“ sind empfehlenswerte Vorstufen zum Umweltzeichen [1].


Mit dem Österreichischen Umweltzeichen werden Bildungseinrichtungen für ihr besonderes Engagement in den Bereichen umweltorientiertes Handeln und Umweltbildung in Verbindung mit Charakteristika [2] und bestimmten Inhalten der Bildung für nachhaltige Entwicklung [3] sowie der Förderung eines sozialen Schulklimas ausgezeichnet. Ziel dieser Richtlinie ist es, an den Bildungseinrichtungen einen Prozess zu initiierten bzw. zu unterstützen, der bewirkt, dass sich alle am Schulalltag beteiligten Personengruppen für eine nachhaltige Entwicklung [4] ihrer jetzigen und zukünftigen Lebenswelt einsetzen. Dabei sollen die Erfahrungen aus der kontinuierlichen Umsetzung von Umweltprojekten in der Schule zum weiteren Handeln anregen. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung schließt der Begriff Umwelt sowohl Ökologie als auch
physische, psychische und soziale Gesundheit und das Thema Konsum mit ein. Durch die Ist-Analyse ihrer Umweltsituation und der Lehr- und Lernkultur sowie daraus folgenden Zielen und der Evaluation der gesetzten Maßnahmen können Bildungseinrichtungen eine interne Qualitätssteigerung erreichen. Darüber hinaus soll durch Kooperationen mit weiteren Umweltprogrammen, mit dem Schulerhalter bzw. mit der Gemeinde, durch die Beschaffung regionaler, ökologischer oder fair gehandelter Produkte sowie über Medienarbeit eine weitreichende Wirkung des Umweltzeichens erzielt werden.


Der Kriterienkatalog umfasst alle für Schul- und Bildungseinrichtungen relevanten Bereiche und verknüpft zu gleichen Teilen Anforderungen aus dem ökologischtechnischen sowie aus dem umweltpädagogischen Bereich:

  •  Umweltmanagement und soziale Schulentwicklung.
  •  Umweltbildung.
  •  Gesundheitsförderung, Ergonomie und gesunde Ernährung.
  •  umweltverträglicher Einkauf (z. B.: Bürobedarf, Lebensmittel, Reinigungsmittel).
  •  sparsamer Ressourceneinsatz (z. B.: Wasser, Energie, Büromaterial).
  •  Maßnahmen zur Abfallvermeidung und –verwertung.
  •  Initiativen für eine umweltverträglichere Mobilität.
  •  Gestaltung und Pflege des Schul-Außenbereiches.

Quelle: www.umweltzeichen.at

Alle notwendigen Unterlagen und genauere Informationen finden Sie unter diesem Link!

Diese Beratungen werden durch Bund und Land gefördert. Informationen zu den Fördermöglichkeiten erhalten Sie von Frau DI Kathrin Mitterhofer.

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