Schulprojekt "Plastik(sackerl). So ein Mist“

OÖ. Schulen sparen mit Stoffsackerln in nur einer Woche 34.000 Plastiksackerln ein.

Bei der Preisverleihung zum Schulprojekt „Plastik(sackerl). So ein Mist“ holte Landesrat Rudi Anschober Schüler/innen und Lehrer/innen von Schulen aus ganz Oberösterreich vor den Vorhang für ihr besonderes, kreatives Engagement zur Vermeidung von Plastikmüll.

Ziel des Schulprojekts „Plastik(sackerl). So ein Mist“ war es, bei Kindern und Eltern ein Bewusstsein zu schaffen, wie mit Stofftaschen ganz einfach Plastiksackerln und damit wertvolle Ressourcen eingespart und durch die Mehrfachverwendung und die Vermeidung von Plastikmüll die Umwelt geschont werden kann.

Dazu wurden vom Klimabündnis OÖ 4.400  Stofftaschen (bio und fair) an Schulen in ganz OÖ verteilt. Die Kinder konnten die Stofftaschen kreativ gestalten, haben sie dann ihren Eltern geschenkt und damit jeweils eine Woche besonders aktiv Plastiksackerln vermieden. Allein mit dieser Startaktion konnten in nur einer Woche rund 34.000 Plastiksackerln eingespart werden. Auf ein Jahr gerechnet ergibt dies rund 1.750.000 eingesparte Plastiksackerl!

Der größte Preis ging an die Volksschule Ried 2, die als Vorbild für die gesamte Aktion dient. Hier wurden schon im letzten Jahr Stofftaschen gestaltet, verschenkt und somit Plastiksackerln eingespart.

Auch folgende Schulen wurden von Umwelt-LR Rudi Anschober für ihr Engagement bei der Vermeidung von und Bewusstseinsbildung für Plastikmüll auf die Bühne geholt und mit kleinen Geschenken belohnt:

  • Adalbert Stifter Praxismittelschule
  • VS Bachmanning
  • NMS Buchkirchen
  • VS Schwertberg
  • BRG Solarcity
  • VS Stadlpaura
  • VS Waldmüller – VS 2  in Ried im Innkreis
  • VS Zwettl an der Rodl
  • VS Haid
  • VS Rottenbach

LR Anschober: „So funktioniert Umweltschutz mit Spaß und Begeisterung! Großartig! Eine fair gehandelte, aus Bio-Baumwolle hergestellte Stofftasche, die noch beim hundertsten Besuch beste Dienste erweist, ist eine optimale Alternative zum Einweg-Plastiksackerl. Bei den Kindern anzusetzen, auf die Problematik spielend hinzuweisen, ist auch hier der richtige Weg – das zeigen diese Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte!“

Text: Landeskorrespondenz, Mag.a Tina Schmoranz

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