Faire Beschaffung

16. April 2015 in Wien: "IT fair beschaffen - aber wie?" & "Tabu Gold"

Die Frage nach der Herkunft und den Produktionsbedingungen von Smartphones, Laptops und anderen IT-Geräten stellt sich nicht nur Privatpersonen, sondern wird auch für Gemeinden und andere öffentliche Institutionen immer wichtiger.

Daher laden wir Sie recht herzlich zum Fachsymposium „IT fair beschaffen – aber wie?“, am 16. April 2015, ab 13:30 Uhr, im Wiener Rathaus, Vestibül der Volkshalle, ein.

In diesem Fachsymposium werden faire Alternativen und glaubwürdige Überprüfungsorganisationen vorgestellt. Anschließend zeichnet die SO:FAIR Initiative herausragende Beispiele für sozial faire Beschaffung und engagierte UnterstützerInnen aus.

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Weiters bitten wir Sie, sich mit einer kurzen E-Mail an beschaffung@suedwind.at für das Fachsymposium anzumelden.

Im Anschluss an das Fachsymposium empfehlen wir Ihnen noch die Veranstaltung „Tabu Gold“. Diese findet von 17-19 Uhr ebenfalls im Wiener Rathaus, Vestibül der Volkshalle, statt.

Hier geht´s zur Anmeldung.

Dabei wird das Motto „Gold“ des heurigen Life Balls in den Fokus und einen größeren Kontext gestellt: „Wenn die Menschen wüssten wie Gold hergestellt wird, würden sie keine Ringe tragen“, sagt ein bekannter Wiener Goldschmied. Ist uns etwas entgangen? Wer sind die Betroffen? Was sind die Tabus rund ums Gold? Diese und weitere Punkte werden in Form einer Impulspräsentation, Gesprächsrunde und Publikumsdiskussion thematisiert.

Nationalratspräsidentin Doris Bures warb in ihrer Eröffnungsrede zum FAIRTRADE Frühstück im Österreichischen Parlament dafür, durch gerechten Handel internationale Solidarität zu leben. „Es geht uns um eine gerechte Weltwirtschaftsordnung,“ betonte Helmut Schüller namensFAIRTRADE Österreich und unterstützte den neuen Fokus auf Rohstoffe wie Gold. „Wir ersuchen ein Signal zu setzen - und beim Parlamentsumbau FAIRTRADE Gold zu verwenden, schlug Peter Molnar namens des Klimabündnis Österreich konkret vor.

Konventionelles Gold steht für Menschenrechtsverletzungen weltweit. Das muss nicht sein. FT zertifiziertes Gold bietet physische Rückverfolgbarkeit bis zur Mine, Transparenz und Prämien zur Entwicklung des Gemeinschaftslebens vor Ort und der produzierenden Bergbau Kooperative. Faires Gold für Österreich ist möglich.

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